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Das verrät dir der orangefarbene Zulassungsaufkleber deines Kindersitzes
- Artikel von: Kerstin
- Veröffentlicht am
Du hast es eilig? In meiner Schnellbox habe ich zusammengefasst, welche Informationen du auf dem Zulassungsetikett deines Kindersitzes findest. Du möchtest eigentlich nur wissen, wie alt dein Kindersitz ist und ob du ihn noch verwenden kannst? Das kannst du hier nachlesen: ➞ Kindersitze und ihre Verwendungsdauer.
In diesem Artikel erfährst du, warum der Zulassungsaufkleber auf deinem Kindersitz oder der Basisstation wichtig ist, welche Angaben du auf dem Aufkleber findest und was dir diese Informationen verraten. Mit einem Klick auf den Stichpunkt landest du bei dem Punkt, der dich interessiert.
Auf dem orangefarbenen Aufkleber auf deinem Kindersitz findest du in der Regel folgende Angaben:
- 🠗 Modellnamen des Kindersitzes
- 🠗 Größen- und/oder Gewichtsbereich der Babyschale oder des Sitzes
- 🠗 Hinweise zur Zulassung (i-Size, fahrzeugspezifisch, universal, semi-universal)
- 🠗 ECE-Zeichen, „E“ und eine Nummer im Kreis
- 🠗 Genehmigungsnummer des Kindersitzes
- 🠗 Kindersitznorm (UN ECE R 44 oder R 129), nach der der Sitz zugelassen ist
- 🠗 Hersteller des Kindersitzes + ggf. Anschrift des Herstellers
- 🠗 Fortlaufende Nummer des Kindersitzes zu Nachverfolgungszwecken bei z. B. Rückrufen
Hinweis: Nicht immer sind alle diese Angaben auf dem Typenschild aufgedruckt, zum Teil findest du ergänzende Informationen auf dem Aufkleber. Am Ende der Seite zeige ich dir einige Zulassungsetiketten als Beispiel und einen orangen Aufkleber aus der Hölle.
Hallo, ich bin Kerstin - ich liebe Kaffee, Kuchen und Kindersitze. Von 2015 bis 2018 habe ich für Die Kindersitzprofis gearbeitet, von 2018 bis 2025 habe ich den Onlineshop und die Kindersitzvermietung von Familie Bär aufgebaut und betreut. Außerdem habe ich hunderte Eltern zur Auswahl des passenden Kindersitzes beraten und mit meinen 7 Kindern zahllose Sitze im Alltag getestet.
Mit Sitzkitz.de habe ich die Webseite erstellt, die ich bei der Suche nach meiner ersten Babyschale im Jahr 2008 gerne gefunden hätte.
Der orange Aufkleber auf dem Kindersitz
Was sagt dir eigentlich der – meist orangefarbene – Aufkleber auf deinem Kindersitz? Das Etikett zeigt dir, dass dein Kindersitz den Zulassungstest bestanden hat. Warum das nicht gleichzeitig bedeutet, dass dein Kindersitz auch wirklich sicher ist, darüber habe ich hier geschrieben – wenn du magst, lies das gerne nach: ➞ Warum das Zulassungsetikett kein Qualitätssiegel ist.
Wusstest du, dass du deinen Kindersitz nicht verwenden darfst, wenn der orange Aufkleber fehlt? Wenn dein Sitz kein Zulassungsetikett hat, darfst du ihn nicht im Straßenverkehr verwenden. Wende dich in diesem Fall am besten an den Kindersitzhersteller – in einigen Fällen kann dir der Hersteller ein Ersatz-Etikett ausstellen.
Jeder Kindersitz, den du im Straßenverkehr benutzt, muss mit einem Zulassungsetikett - meist orange - ausgestattet sein. Ohne diesen Aufkleber darfst du den Kindersitz nicht verwenden. Die Kindersitznorm (UN ECE R 44 bzw. UN ECE R 129) gibt dem Hersteller vor, welche Informationen er auf dem Etikett unterbringen muss. Das Bundesministerium für Verkehr hat hier alle ➞ UN-Regelungen verlinkt. Die vorgeschriebenen Angaben finden sich in der UN ECE R 129 im Abschnitt 5 "Genehmigung".
Diese Angaben findest du auf dem orangen Genehmigungsaufkleber
Wenn du deinen Kindersitz neu gekauft und die Anleitung zu deinem Sitz gelesen hast, gibt es – außer vielleicht Neugierde – keinen sinnvollen Grund, den Zulassungsaufkleber anzuschauen. Da du ihn aber jetzt schon angesehen und dir eine Frage dazu gestellt hast, erkläre ich dir gerne, welche Angaben du auf dem orangefarbenen Kindersitz-Label findest und was du mit diesen Informationen anfangen kannst.
Beispiel eines Zulassungsetiketts
Auf meinem Bild siehst du das Prüfsiegel des Britax Römer Kidfix Pro, das ist ein Kindersitz für Kinder ab ca. 4 Jahren. Der Aufkleber ist einer von wenigen, der nicht komplett orange ist.
Die folgenden Informationen findest du auf fast allen Zulassungsaufklebern.
1. Modellname des Sitzes
Auf dem orangefarbenen Typenschild findest du meistens den Modellnamen des Kindersitzes – dieser ist zum Beispiel wichtig, wenn du das richtige Ersatzteil nachkaufen möchtest.
2. Größen- und Gewichtsbereich des Kindersitzes
Auch der Größen- bzw. Gewichtsbereich des Kindersitzes ist auf dem Zulassungsetikett angegeben. Wenn dein Kind die angegebene Größe oder das angegebene Gewicht erreicht hat, darfst du den Sitz nicht mehr verwenden.
3. Zulassung des Kindersitzes
Auf dem Kindersitz-Etikett ist außerdem vermerkt, wie dein Kindersitz zugelassen ist. Diese Angaben helfen dir dabei, herauszufinden, ob und auf welchem Autositzplatz du deinen Kindersitz einbauen kannst bzw. darfst.
Tabelle: So unterscheiden sich Kindersitze in der Zulassung
4. ECE-Prüfzeichen: E und Ziffer im Kreis
Auf dem Zulassungsaufkleber deines Kindersitzes findest du auch ein ECE-Prüfzeichen. Das E und die darauf folgende Ziffer in einem Kreis zeigen dir, in welchem Land dein Kindersitz zugelassen bzw. genehmigt wurde. E1 steht beispielsweise für Deutschland, E4 für die Niederlande.
Zwei kurze Hinweise, da es an der Stelle manchmal zu Verwechslungen kommt:
E4 steht nicht für die Kindersitznorm ECE R 44/04. Die Kindersitznorm, nach der dein Sitz zugelassen ist, ist entweder vollständig auf das Label aufgedruckt oder du erkennst sie an der Genehmigungsnummer des Kindersitzes, die mit 03 oder der 04 startet.
Dass der Kindersitz in Land X zugelassen wurde, bedeutet außerdem nicht, dass er nur in diesem Land verwendet werden darf. Das ECE-Prüfzeichen zeigt lediglich an, in welchem Land die Genehmigung bzw. Abnahme des Zulassungstests des Kindersitzes stattgefunden hat.
E1 = Deutschland, E2 = Frankreich, E3 = Italien, E4 = Niederlande, E5 = Schweden, E6 = Belgien, E7 = Ungarn, E8 = Tschechische Republik, E9 = Spanien, E10 = Serbien (früher Kennzahl für Jugoslawien), E11 = Vereinigtes Königreich, E12 = Österreich, E13 = Luxemburg, E14 = Schweiz, E15 = – (vormals DDR), E16 = Norwegen, E17 = Finnland, E18 = Dänemark, E19 = Rumänien, E20 = Polen, E21 = Portugal, E22 = Russische Föderation, E23 = Griechenland, E24 = Irland, E25 = Kroatien, E26 = Slowenien, E27 = Slowakei, E28 = Belarus, E29 = Estland, E30 = Republik Moldau, E31 = Bosnien und Herzegowina, E32 = Lettland, E33 = n. v., E34 = Bulgarien, E35 = Kasachstan, E36 = Litauen, E37 = Türkei, E38 = n. v., E39 = Aserbaidschan, E40 = Nordmazedonien, E41 = Andorra, E42 = Europäische Union, E43 = Japan, E44 = n. v., E45 = Australien, E46 = Ukraine, E47 = Südafrika, E48 = Neuseeland, E49 = Zypern, E50 = Malta, E51 = Republik Korea, E52 = Malaysia, E53 = Thailand, E54 = Albanien, E55 = Armenien, E56 = Montenegro, E57 = San Marino, E58 = Tunesien, E59 = n. v., E60 = Georgien, E61 = n. v., E62 = Ägypten, E63 = Nigeria, E64 = Pakistan, E65 = Uganda, E66 = Philippinen, E67 = Vietnam, E68 = Kirgisistan
5. Genehmigungsnummer des Kindersitzes
Die Genehmigungsnummer des Kindersitzes verrät dir, nach welcher Kindersitznorm dein Sitz zugelassen ist. Diese Zulassungsnummer beginnt mit einer Zahl, anhand der du die genaue Zulassung deines Kindersitzes erkennen kannst. Beispiele:
- Die Babyschale Maxi-Cosi Pebble hat die Genehmigungsnummer 04443817 – die Zulassungsnorm ist bzw. war die ECE R 44/04.
- Die Babyschale Maxi-Cosi Pebble 360 hat die Genehmigungsnummer 030063. Diese Babyschale hat allerdings keine 44/03-Zulassung, sondern eine R 129/03-Zulassung.
Damit du beide Normen nicht verwechselst, steht die maßgebliche Kindersitznorm ebenso auf dem Zulassungsetikett.
6. Kindersitznorm (UN ECE R 44 oder R 129)
Auch nach welcher Kindersitznorm – UN ECE R 44 (z. B. 44/03 oder 44/04) oder R 129 (129/02, 129/03, 129/04) – dein Sitz zugelassen ist, erkennst du auf dem Prüfetikett. Das kann wichtig sein, um herauszufinden, ob du deinen Kindersitz im Straßenverkehr noch nutzen darfst oder ob er vielleicht schon zu alt ist.
Wie genau du überprüfst, wie alt dein Kindersitz ist und ob du ihn noch guten Gewissens verwenden kannst, kannst du in meinem Artikel zur ➞ Verwendungsdauer von Kindersitzen nachlesen. In diesem Artikel erkläre ich dir auch, warum dir die Norm allein bei dieser Frage nicht wirklich weiterhilft und worauf du bei der Altersbestimmung deines Kindersitzes noch achten solltest.
7. Hersteller des Kindersitzes und ggf. Anschrift
Auf dem Zulassungslabel findest du den Hersteller deines Kindersitzes und zum Teil auch dessen Anschrift.
8. Fortlaufende Nummer des Kindersitzes
Die fortlaufende, eindeutige Nummer oder Seriennummer auf dem Kindersitz-Etikett hilft, den Kindersitz bei einem Rückruf zurückzuverfolgen.
Beispiele: Zulassungsetiketten von Kindersitzen
Obwohl es feste Vorgaben für den Genehmigungsaufkleber eines Kindersitzes gibt, unterscheiden sich die Zulassungsetiketten je nach Hersteller, Modell und Kindersitznorm. Ich habe hier deshalb einige Beispiele von Zulassungsaufklebern gesammelt.
Zulassungsaufkleber nuna base next
Mein Beispiel-Aufkleber des Britax Römer Kidfix Pro war ziemlich übersichtlich. Anders kann es sein, wenn es sich um ein Kindersitz- bzw. Modulsystem handelt, es also eine Basisstation gibt, auf der du verschiedene Kindersitze einbauen kannst, meist die Babyschale und den darauf folgenden Kindersitz. Bei solchen Systemen sehen die Aufkleber häufig so aus:
Bei dem gezeigten Etikett handelt es sich um den Zulassungsaufkleber der nuna base next. Das ist eine Isofix-Basisstation, die mit verschiedenen Kindersitzen kombiniert werden kann. Aus diesem Grund ist das Label aus vier Einzel-Aufklebern zusammengesetzt:
- Etikett 1: Kombination aus base next und todl next. Der ➞ todl next ist ein Kleinkind-Kindersitz für Kinder zwischen 40 und 105 cm bis maximal 19 kg*. Die E11 im Kreis zeigt uns, dass der Kindersitz im Vereinigten Königreich unter der Zulassungsnummer 030546 zugelassen wurde. Beim todl next handelt es sich um einen i-Size-Kindersitz. Die Kindersitznorm 129/03 ist ausgeschrieben. Auch die Zulassungsnummer, die mit „03“ beginnt, zeigt, dass dieser Sitz im Rahmen der 3. Änderungsserie der Norm zugelassen wurde.
- Etikett 2: Die base next kann auch mit der i-Size-Babyschale pipa next (Zulassungsnummer 030549) kombiniert werden.
- Etikett 3: Wenn du die base next mit der Babywanne cari next (Genehmigungsnummer 030547) kombinierst, musst du die Fahrzeugtypenliste beachten, denn sie ist fahrzeugspezifisch („specific vehicle“) zugelassen. Das liegt daran, dass die Wanne 2 Sitzplätze benötigt. Sie ist für Kinder von 40 bis 70 cm und maximal 9 kg zugelassen**.
- Etikett 4: In Kombination mit der Babyschale arra next ist das Kindersitz-System wieder als i-Size-System zugelassen. Die arra next, zugelassen für Kinder von 40 bis 85 cm bis maximal 13 kg, ist unter der Nummer 030550 zugelassen.
* Hinweis: nuna hat diese Angabe bei neueren todl next angepasst. Diese sind nur bis 18 kg zugelassen.
** Hinweis: Es existieren auch cari next-Wannen mit einer Zulassung von 40-75 cm bis max. 13 kg.
Der zusammengesetzte base next-Aufkleber ist recht einfach zu verstehen – am Ende der Seite werde ich dir noch einen Aufkleber zeigen, bei dem selbst viele Kindersitz-Spezialisten nur noch mit dem Kopf schütteln. Wir steigern uns langsam, deshalb folgt jetzt erst noch ein übersichtlicher Aufkleber einer weiteren Basisstation.
Zulassungsetikett BeSafe iZi Modular Base
Auf dem orangefarbenen Etikett der iZi Modular-Base findest du Angaben dazu, wie du den Modular-Kleinkindsitz verwenden darfst. Dieser Kindersitz ist für Kinder bis maximal 18 kg ab 61 bis 105 cm rückwärts zugelassen.
Ab einer Größe von 88 cm und einem Mindestalter von 15 Monaten (diese Angabe findest du auf dem Sitz, nicht auf dem Zulassungsetikett) darfst du diesen Kindersitz vorwärts verwenden. Das empfehle ich dir nicht, weil die rückwärtsgerichtete Verwendung sicherer ist: ➞ Warum Reboarder sicherer sind.
Außerdem verrät dir das Etikett, dass dieser Kindersitz eine UN ECE R 129-Zulassung hat, die Genehmigungsnummer ist die R129-020058. Die Nummer beginnt mit „02“, das heißt, der Sitz bzw. die Base wurde nach 129/02 zugelassen. Die Ziffern 02 beschreiben die 2. Änderungsserie der Kindersitznorm 129. Kindersitznormen werden mit der Zeit immer wieder verändert und angepasst.
Übrigens: Bei diesen Etiketten handelt es sich um sogenannte Modulzeichen, die für Kindersitze verwenden werden, die auf eine Basis eingeklickt werden (also Basisstation und Sitz getrennt). Sie zeigen dir, wie du den Sitz verwenden kannst bzw. darfst.
Zulassungsetikett und Flugzulassung Takata Maxi
Auf diesem Bild siehst du das Prüfsiegel des Kindersitzes Takata Maxi. Hier fehlt der Modellname des Sitzes auf dem Aufkleber.
Du erkennst, dass der Kindersitz eine UN ECE R 44-Zulassung für Kinder mit einem Gewicht zwischen 15 und 36 kg hat. Diese Kindersitze dürfen seit September 2024 nicht mehr neu verkauft werden. Der Takata Maxi wurde in den Niederlanden (E4) unter der Genehmigungsnummer 04444003 zugelassen.
Der Kindersitz ist universal und semi-universal zugelassen. Übersetzt heißt das: Befestigt du ihn nur mit dem Autogurt, darfst du ihn überall in deinem Auto einbauen, wo der Einbau eines universal zugelassenen Kindersitzes (Kindersitz-Tabelle in deinem Auto-Handbuch: U) erlaubt ist. Befestigst du den Kindersitz zusätzlich am Isofix deines Fahrzeugs, so musst du die Fahrzeug-Typenliste beachten.
Unter dem Prüfsiegel siehst du einen Aufkleber des TÜV Rheinland. „For use in aircraft“ bedeutet, dass du diesen Kindersitz auch im Flugzeug verwenden darfst. Ein Kindersitz für das Flugzeug? Ja – lies gerne hier mehr dazu: ➞ Warum du auch im Flugzeug einen Kindersitz verwenden solltest.
Zulassungsetikett Concord Reverso Plus
Der Concord Reverso war einer der ersten nach UN ECE R 129 zugelassenen Kindersitze, du erkennst das an seiner Zulassungsnummer 000001. Auch der Maxi-Cosi 2wayPearl hat die 000001 auf dem Etikett stehen. Der Unterschied? Der Reverso wurde in E1 = Deutschland zugelassen, der 2wayPearl in den Niederlanden (E4).
Den Reverso – leider nicht mehr neu erhältlich – kannst du von 40 bis 105 cm verwenden und bis zu einem maximalen Gewicht von 23 kg.
Übrigens hat der Concord Reverso – ein Reboarder, also ein Kindersitz, den du nur rückwärts nutzen kannst – den anspruchsvollen schwedischen Plustest bestanden (VTI-0016).
Auch der VTI-Test hat ein eigenes Siegel – wie das Etikett aussieht und was es mit diesem Crashtest auf sich hat, kannst du hier nachlesen: ➞ Was ist der schwedische Plustest? 🇸🇪
Zulassungsetikett nachfolger HYFive
Auf dem Bild siehst du das Zulassungsetikett des nachfolger HyFive. Dabei handelt es sich um einen aufblasbaren Reise-Kindersitz. Klingt interessant und du möchtest mehr erfahren? Gerne: ➞ Warum der HY5 von nachfolger genial ist.
Die Version auf meinem Zulassungsetikett hat eine R 44/04-Zulassung. Du erkennst das an dem Hinweis „UN R44“ und der Zulassungsnummer unter dem ECE-Prüfzeichen, die mit „04“ beginnt. Der Kindersitz wurde in E8 = Tschechien zugelassen. Dieser Reboarder kann für Kinder bis 18 kg verwendet werden.
Interessant ist das Y hinter der Gewichtsangabe. Ich weiß nicht sicher, was es bedeutet, eventuell zeigt es, dass dieser Kindersitz einen 3-Punkt-Gurt hat? Lass mir gerne einen Kommentar da, wenn du mitraten möchtest oder die Lösung kennst. 😊
Zulassungsetikett Maxi-Cosi Pebble 360 und Family Fix 360-Basisstation
Auf dem Typenschild der Babyschale Maxi-Cosi Pebble 360 und der zugehörigen Basisstation FamilyFix 360 findest du folgende Angaben:
- Zulassungsnummer Pebble 360: 030063
- Zulassungsnummer Family Fix 360-Station: 030062
- Land, in dem die Zulassung erteilt wurde: E1 = Deutschland
- Gewichts- und Größenbereich: 40 bis 83 cm und maximal13 kg
- Zugelassen ist das System nach der Kindersitznorm 129/03
Auf dem weißen Aufkleber neben dem Zulassungssiegel siehst du außerdem noch die Seriennummer der Babyschale, das Produktionsdatum und das Land, in dem die Pebble 360 hergestellt wurde (PRC = Peoples Republic of China).
Auch handelt es sich beim rechten Aufkleber wieder um das Modulzeichen, auf dem du den Größenbereich der Schale siehst und erkennen kannst, in welche Fahrtrichtung der Kindersitz eingebaut wird.
Zulassungsaufkleber Doona i-Babyschale und Base
Das Zulassungsetikett der Babyschale Doona i ist außergewöhnlich lang und schmal.
Auf dem Etikett findest du Angaben zum Größen- und Gewichtsbereich der Schale (40 bis 85 cm und maximal 13 kg), zum Land der Zulassung (E1 = Deutschland) und zur Kindersitznorm – bei dieser Schale ist das die R 129/02.
Interessant ist allerdings auch der Aufkleber neben dem Prüfsiegel, denn diese Babyschale hat nicht nur ein Produktionsdatum, sondern auch ein Ablaufdatum (expiration date).
Solche Ablaufdaten haben europäische Babyschalen und Kindersitze üblicherweise nicht, allerdings geben auch andere Kindersitz-Hersteller eine maximale Verwendungsdauer an.
Mehr zu diesem Thema und warum du Kindersitze über diese Zeit hinaus nicht verwenden solltest, kannst du in diesem Artikel nachlesen: ➞ Über die Nutzungsdauer von Kindersitzen.
Zulassungsetikett aus der Hölle: Modulsystem von Avionaut
Das jetzt folgende Zulassungsetikett bzw. Modulzeichen ist eines meiner persönlichen Highlights. Im besten Fall zeigt dir das Zulassungsetikett deines Kindersitzes die wichtigsten Informationen zum Sitz auf einen Blick. Der orangefarbene Aufkleber zum Avionaut AeroFix, AeroFix RWF und dem AeroFix (RWF) 2.0 C lässt meines Erachtens allerdings mehr Fragen offen als er beantworten kann:
Alles verstanden?
Ich lasse dir das Etikett zum Rätseln da – hinterlasse mir gerne einen Kommentar mit Erklärung zu diesem Label, ich freue mich darüber! Auch wenn du eine weitere Frage hast, nutze dafür gerne den Kommentarbereich.